Die Petersburger Hängung (Salonhängung)

Wie ein russischer Zar

 

Sie haben viele Kunstwerke Zuhause und wollen am liebsten alle zeigen? Dann geht es Ihnen wie einst den russischen Zaren. Diese sammelten über die Jahrhunderte sogar Millionen von Kunstwerken an.
 

Allein die Eremitage in St. Petersburg – ehemals Winterpalast der Zaren und heute eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt – beherbergt fast 3 Millionen Objekte. 60.000 davon sind Ausstellungsstücke.
 

Die Eremitage in Sankt Petersburg beherbergt Werke von Rembrandt, Matisse, Rubens und Paul Gauguin. Auch zwei Meisterwerke von Leonardo da Vinci und 31 Kunstwerke von Pablo Picasso gehören zu der Sammlung des Museums. 

Was passt zur Petersburger Hängung?

Die Petersburger Hängung passt besonders gut zu klassischen Ölgemälden mit traditionellen Motiven. Die Bilder sollten ungefähr die gleichen Maße haben und nicht zu groß sein.

Moderne Effekte entstehen, wenn Sie zum Beispiel einzelne Kunstwerke mit buntem Masking-Tape umranden oder in den Bildern selbst Details markieren. So können Sie bestimmte Motive wirkungsvoll highlighten.

Auch witzig: ein Rahmen ohne Bild oder ein privates Foto als Hingucker in der Gemäldesammlung. Efektvoll ergänzen können Sie die Hängung, indem Sie kleine Mitbringsel oder Erinnerungsstücke auf den Bilderrahmen platzieren. So bringen Sie Ihre ganz persönliche Note ein und können diese Details zum Anlass nehmen, Ihren Gästen Geschichten zu Ihrer ausdrucksstarken Wand zu erzählen.

Petersburger Hängung

Was ist die Petersburger Hängung?

Die Petersburger Hängung, oder auch Salonhängung, geht auf die üppig behängten Wände der Sankt Petersburger Eremitage zurück. Die russischen Zaren wollten ihre Kunstschätze nicht verstecken, sondern möglichst viel davon präsentieren. Deshalb beließen sie es nicht bei ein oder zwei Bildern pro Wand, sondern hängten die Kunstwerke dicht an dicht bis unter die Decke. So demonstrierten sie Reichtum und Macht.

Heute steht die Petersburger Hängung für eine modern-verspielte Art viele kleine Bilder zu präsentieren, denn das eine Bild hatte man schon immer lieb, die Urlaubserinnerung soll nicht fehlen und gerade kürzlich ist einem auf dem Flohmarkt der Hirsch im kitschigen Rahmen zugelaufen. Auch die Postkarte oder die kleine Figurine fügen sich mit einem Lächeln ein…

Petersburger Hängung: Anleitung

Wichtig ist, die Bilder wirklich dicht nebeneinander zu hängen. "Mut zur Lücke" gilt hier nicht. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass die Rahmen sich keine Achsen teilen. Ruhe in dieses Chaos bringt ein Detail, das alle Bilder eint: Entscheiden Sie sich für eine möglichst ähnliche Rahmenfarbe.

Weitere Tipps für die Petersburger Hängung:

1. Arrangieren Sie die Bilder zunächst am Boden, um die optimale Wirkung ihrer Kunstwerke wahrnehmen zu können. Bilden Sie eine waagerechte Linie, die Sie in einer Reihe einhalten. Eine weitere senkrechte Linie kann ebenfalls etwas Ruhe reinbringen. Aber Achtung: Nicht zu viel Ordnung, das Chaos und die Fülle der Hängung sind gewollt!

2. Wichtig ist, dass die Wand großflächig in einem Ton gestrichen wird. Je heller, desto freundlicher. Je dunkler, desto ernsthafter. Einfacher lässt sich die Hängung auf einer hellen Wand umsetzen.

3. Die Rahmen sollten sich möglichst ähnlich sein oder zumindest gut harmonieren.

4. Kleine Abstandshalter aus Pappe oder Spielzeugklötzen helfen dabei, die schmalen Abstände regelmäßig einzuhalten.

5. Geplante Linien können an der Wand mit einer Schnur gespannt werden, um die Bilder daran auszurichten.

6. Die Petersburger Hängung erlaubt den Mix von Größen und Formen explizit und lebt von dieser Mischung. Also trauen Sie sich!

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